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05.02.2014

Optimale Inventur durch MDE-Integration: Interview mit Dr. Lars Lippert und Wolfgang Seibel

Dr. Lars Lippert (Step Ahead AG) studierte Mathematik an der Technischen Universität Darmstadt und promovierte an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich. Nach seinen Manager-Tätigkeiten bei der Alcatel Schweiz AG und der Compaq Deutschland GmbH wechselte er zur Microsoft Deutschland GmbH. Dort leitete und koordinierte er die deutschlandweiten Aktivitäten im Bereich IT-Start-Ups und Venture Capitalists. Auf Grund seiner langjährigen Erfahrung als Microsoft Evangelist, seinen Führungsqualitäten und Branchenkenntnissen weiß er genau: Jetzt geht’s zum Jahresendspurt – die Inventur steht vor der Tür.

Wolfgang Seibel, Inhaber jucom e.K., rutschte nach seiner Ausbildung im Bereich der Elektrotechnik – zuletzt als Entwickler von Prozessleitsystemen für die Metallindustrie – bereits Ende der 80er Jahre komplett in die noch junge PC- und IT-Welt. Über leitende Positionen im Customer Service und Consulting führte ihn sein Weg schließlich in die Selbstständigkeit. Als einer der ersten Premium Partner der Step Ahead AG ist die jucom e.K. nun bereits seit 15 Jahren im gesamten deutschsprachigen Raum aktiv und wird immer noch durch den Inhaber geführt.

Interview mit Dr. Lars Lippert, Leiter Entwicklung bei der Step Ahead AG und Wolfgang Seibel, Inhaber jucom e.K. von Regine Heue, Marketing & PR der Step Ahead AG:

Hallo Lars und hallo Herr Seibel, vielen Dank für Eure Zeit – besonders jetzt! Denn einmal im Jahr herrscht bei vielen der Kunden Ausnahmezustand. Meistens kurz vor dem Jahreswechsel, denn da wird die Inventur durchgeführt. Inventur klingt nach immensem Zeitaufwand, riesiger Zettelwirtschaft und hohen Kosten infolge einer enormen Mobilisierung der eigenen Arbeitskräfte.

Deswegen auch gleich meine erste Frage:
Warum haben sich Teile der Entwicklungsabteilung der Step Ahead AG in den letzten Wochen sehr intensiv mit dem Thema Inventur beschäftigt?
Antwort Dr. Lars Lippert:
Nach dem deutschen Handelsgesetzbuch, aber auch im österreichischen bzw. schweizerischen Recht ist bei der Gründung eines Unternehmens, zum Abschluss eines Geschäftsjahres sowie bei der Auflösung oder Veräußerung eines Unternehmens, eine Inventur notwendig. Wir haben uns die Frage gestellt, wie dieser – typischerweise sehr aufwändige Prozess – hinsichtlich Stabilität und Effizienz optimiert werden kann, ohne vom Anspruch der korrekten und vollständigen Zählung abzuweichen. So haben wir auf der einen Seite an der Performanz und Stabilität und auf der anderen Seite fachlich an der Steps Business Solution gearbeitet.

Gleichzeitg optimierten wir unsere Lösungen speziell zum Thema “Nutzung Mobiler Datenerfassung”. Man spricht hier auch von MDE-basierter Erfassung. Hier konnten wir mit unserem Partner jucom e.K. eng an der Verzahnung unserer Steps Business Solution mit Mobilen Erfassungsgeräten arbeiten.

Was ist das Besondere an der jucom MDE-Lösung?
Antwort Wolfgang Seibel:
Das Wichtigste vorab: Durch die MDE-basierte Inventarisierung von Zählbeständen werden Erfassungs- und Übertragungsfehler bei der Aufnahme der Daten – wie z.B. Lagerplatzinformationen, Chargen und Seriennummern – nahezu ausgeschlossen. Das führt natürlich zu einer erheblichen Beschleunigung der Inventurdurchführung. Eine händische Erfassung auf Papierzähllisten sowie die anschließende Übertragung in die Steps Business Solution wird komplett überflüssig. Wir ermöglichen eine parallele Erfassung mit beliebig vielen Geräten an einer Zählliste.

Weiterhin können bereits während der Bestandsaufnahme die Eingaben validiert, Rückfragen bei zweifelhaften Konstellationen konfiguriert, Mengen addiert oder sonstige Unterstützungen für den Anwender eingerichtet werden. Das bedeutet, dass Hinweise den Erfasser zielgerichtet erreichen – und zwar während des Aufnahmeprozesses und nicht erst beim Verbuchen einer Zählliste. Die Möglichkeit, den Ablauf der Erfassung exakt auf die Anforderungen des jeweiligen Unternehmens anzupassen, bedeutet bestmögliche Effizienz.

Die Umstellung auf die gemeinsam entwickelte Schnittelle und Verarbeitungslogik in der Version 2013.5 bietet vielfältige Möglichkeiten: Sowohl bei den Datenprüfungen als auch bei Informationen und Korrekturmöglichkeiten bei Verarbeitungsfehlern. Gleichzeitig ist dies die entscheidende Voraussetzungen für eine kommende Offline-Inventur per MDE oder gar die automatische Anlage von Artikeln durch eine Inventur.

Was sind denn für unsere Kunden die konkreten Ergebnisse der Zusammenarbeit?
Antwort Dr. Lars Lippert:
Die Zusammenarbeit zahlt sich für unsere Kunden in verschiedener Hinsicht aus, denn Kunden, die noch keine MDE-basierte Erfassung nutzen, profitieren trotzdem

  • durch die gesteigerte Performanz der Steps Business Solution bei der manuellen Erfassung und Bearbeitung der Inventurdaten
  • dadurch, dass Steps Business Solution die Verarbeitung sowohl manueller Zähllisten als auch maschinell erfasste Zähllisten unterstützt. Für Letztere wurde eine spezielle Schnittstelle und eine neue Verarbeitungslogik entwickelt
  • über diese Schnittstelle können Lagerort, -platz, Charge, Seriennummer usw. erfasst werden. Die Schnittstelle ist aber auch offen für weitere Informationen, wie Erfassungszeit, Erfasser, etc.

Insgesamt hat der Steps-Anwender ein System vorliegen, dass ihm speziell bei der Inventur effizient und zeitsparend unterstützt – und für zukünftige Anforderungen gerüstet ist.

Vielen Dank für Eure Zeit und die wertvollen Informationen!